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Organisationsentwicklung & Transformationsbegleitung
Change-Management umfasst gezielte Maßnahmen, um Prozesse, Strukturen und Systeme einer Organisation entsprechend der Ziele dieser Organisation zu transformieren und Mitarbeitende zur Weiterentwicklung anzuregen. Dabei liefern vorgefertigte, standardisierte Antworten keine Lösungen, um der Individualität des Unternehmens gerecht zu werden und unter den Bedingungen der Hyper-Komplexität und Ungewissheit zu reüssieren.
Gerade mit Blick auf diese Gegebenheiten verfügen wir mit unserer (hypno-)systemischen Erfahrung und den empirischen Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie den Neurowissenschaften über wirksame Ansatzpunkte für gelingende Transformationen. Wir greifen diese auf, indem wir …
- aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse (u. a. der Verhaltens-, Lern- und Organisationspsychologie) nutzen und damit Erfolgswahrscheinlichkeit steigern.
- den Blickwinkel der Hypno-Systemik einnehmen und laufende Muster der Kommunikation & des Zusammenspiels auf ihre Nutzbarkeit hin auswerten.
- beobachten, wie Organisationen bzw. Systeme auf Interventionen reagieren und daraus schließen, wie wir Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit stärken können.
- Räume und Zeit für „Explore-Formate“ einrichten, die auch spielerisch sein dürfen, durch die Trampelpfade der Vergangenheit bestenfalls in Vergessenheit geraten.
- emotionale, kognitive und handlungsorientierte Aspekte gleichermaßen ansprechen und so Nachhaltigkeit erzeugen.
- mit Metaphern und Analogien arbeiten und damit Unaussprechbares gestaltbar machen.
- Interventionsebenen hierarchieübergreifend und transdisziplinär gestalten und dadurch neue Energiefelder mobilisieren.
- bewusst Zeitfenster und Methoden für Reflexionsarbeit definieren, damit Perspektiven ausgetauscht, Annahmen diskutiert und neue Einsichten gewonnen werden können.
- Bewahrungswürdiges herausarbeiten und damit die Veränderungsbereitschaft stärken.
Veränderungsarchitekturen: Wer mit wem wann worüber in den Dialog geht …
»Change is a Journey – not a Blueprint«
Insofern können Veränderungsarchitekturen so… oder auch ganz anders aussehen!
Eine Königsdisziplin im Changemanagement bildet das Thema »Veränderungsarchitekturen entwerfen«: Es geht um die planvoll-flexible Gestaltung von Roadmaps zur Entwicklung und/oder Implementierung »des Neuen« und zwar so, dass diese Prozesse zu tragfähigen, nachhaltigen und gleichzeitig ausbaubaren Ergebnissen im Sinne einer Strategie beitragen – so, dass die Betroffenen das Neue sinnvoll finden, es leben und aktiv weiterentwickeln.
Wann genau kann man davon sprechen, dass ein Veränderungsprozess begonnen hat? Unbestreitbar sind alle diagnostischen und analytischen Verfahren Interventionen, die Auswirkungen auf die Organisation bzw. die Mitarbeitenden haben und müssen somit als Teil einer Veränderungsarchitektur betrachtet werden. Letztlich bleibt jede zu einem bestimmten Zeitpunkt definierte Veränderungsarchitektur immer ein »Work-in Progress«-Konzept, dessen Wirksamkeit im systemischen Sinn fortlaufend evaluiert sowie dessen Elemente kontinuierlich angepasst und gegebenenfalls ergänzt werden müssen.
Gute Architekturen ermöglichen den Betroffenen, sich in vielfältiger Weise einzubringen, eröffnen Perspektiven und führen Veränderungen ein, die einen Unterschied machen (G. Schmidt, persönliche Kommunikation, 2024). Sie schaffen »Brücken« und »Sprungbretter«, die Musterveränderungen erleichtern, die ermutigen und den Zugang zu eigenen Ressourcen fördern. Unsere hypno-systemischen Anknüpfungspunkte sind auch hier nutzbringend, weil sie auch andere, nachhaltig wirksamere Ebenen unseres Verstehens und Erlebens ansprechen.
Das Kommunikationskonzept: Orientierung im Transformationsprozess sicherstellen
Die Analyse erfolgreicher und weniger erfolgreicher Veränderungsprozesse zeigt eindeutig: Zielgerichtete Kommunikationsstrategien, klare »Change Frames« bzw. authentische »Change-Stories« und entsprechendes Storytelling sind zentrale Erfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen.
Mangelnde Kommunikation oder unklare Change-Frames und Aussagen wie »Wir fahren auf Sicht« verschlingen nachgewiesenermaßen Produktivität. Die Frage nach Orientierung bzw. »Wer weiß was? – Wer weiß mehr?« beschäftigt die Menschen dann meist mehr als das Daily Business.
Die nachfolgende Grafik zeigt, welche Elemente ein Kommunikationskonzept enthalten sollte und welche Auswirkungen wahrscheinlich sind, wenn diese nicht aufgegriffen werden.
Eine Vision entwickeln: Brücken zur Zukunft schlagen – zukünftige Gegenwart erlebbar machen
Der Wunsch nach Orientierung und die Frage nach dem Sinn »Wo wollen wir denn eigentlich hin?« und »Wofür eigentlich?« sind gerade in Zeiten der andauernden Transformation allgegenwärtig. Nicht selten erleben wir in Veränderungsprozessen eine Kommunikationskollision: Das Top-Management ist irritiert »Wir haben doch kommuniziert – das ist doch alles klar mitgeteilt« und die Mitarbeitenden fragen »Was soll das alles bringen?« und »Warum genau dieser Weg?«. Die Brücken zur Zukunft müssen zahlreich und einprägsam gebaut werden. Gerade mit Bezug auf das Thema »Vision« und »Wer ein Wofür hat, für den ist fast jedes ‚Wie‘ erträglich« müssen wir feststellen, dass erst eine gemeinsam erarbeitete Vision die gewünschte Veränderungsmotivation freisetzt. Ob für ein Team, einen Bereich oder die gesamte Organisation: Die bewusste, gemeinsam erarbeitete Formulierung einer erstrebenswerten, attraktiven Zukunft spornt zu Höchstleistungen an – ganz nach dem Motto »If you can dream it, you can do it« (Fitzgerald). Umgekehrt wissen wir, dass das Fehlen der Vorstellung einer zukünftigen Gegenwart, einer »Best-of-Variante« des Systems, dazu führt, dass notwendige Veränderungen deutlich zu langsam oder auch gar nicht realisiert werden (s. Abschnitt »Kommunikationskonzept«). Gerade hier können hypno-systemische Vorgehensweisen und Methoden wertvolles Momentum generieren – etwa durch die kollektive Fokussierung von Aufmerksamkeit auf (künftig) Erwünschtes und im Veränderungsprozess bewusst (Vor-) Gelebtes. Ein positiv verankertes Zukunftsbild energetisiert für neue Möglichkeiten und wirkt zugleich wie ein Fixstern. Es gibt Orientierung für Kurskorrekturen und hilft, Ressourcen zu erschließen. Zugleich stärkt und schafft eine gemeinsam geteilte Vision eine innere Verbundenheit.
Worauf achten bei der Entwicklung einer wirksamen Vision?
- Die zukünftige „Best-of-Version“ möglichst partizipativ entwickeln: Hierarchieübergreifend und transdisziplinär
- Einen metaphorischen Ansatz zur Ausgestaltung wählen, der in der Erinnerung haften bleibt
- Ein Bild der Zukunft zeichnen, welches eine »Hin-zu«-Lust erzeugt und Energie mobilisiert
- Realistisch bleiben: Utopien können nicht motivieren
- Qualitativ, spezifisch für dieses Unternehmen / für diesen Bereich formulieren (Austauschbarkeit und Allgemeinplätze verspielen die magischen Kräfte der Vision)
- Mit Symbolen hinterlegen, damit Nachhaltigkeit wirkt
- Mit persönlichen Handlungsimpulsen versehen
- Allen Beteiligten klar machen, welchen Anteil sie an der Realisierung haben
Hier ein Vorgehen zur Entwicklung einer Vision, das sich für uns als motivierend erwiesen hat: Es darf leicht sein und Spaß machen…
Zum Beispiel so „Per Metapher auf Weltraumreise“ (Perspektivwechsel per Promptathon)
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